Klinik Josephinum

Guido und Olga Jochner’sche Stiftung Gründung mit Weitblick

Die humanistische Vision wird zum stabilen Erfolgsmodell

Im Jahr 2012 sind es bald mehr als 120 Jahre, dass ein fortschrittlich denkender Arzt, der Chirurg Dr. Guido Jochner zunächst eine „Heilanstalt“ Josephinum begründete und dauerhaft als Stiftung einrichtete. In dieser langen Zeit hat sich unter den Bedingungen des 20. Jahrhunderts aus den einfachen Anfängen der damaligen Medizin eine moderne, allen zeitgemäßen Anforderungen entsprechende Klinik entwickelt.
Das heutige Josephinum steht für eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung und Betreuung: Das Leitbild der Stiftung stellt immer den Menschen selbst – überkonfessionell – und damit dessen körperliches und geistiges Wohlergehen in den Mittelpunkt.

Geschichte:

1893 Gründung „der Heilanstalt Josephinum“ durch Dr. med. Guido Jochner in der Arcisstr. 41 in München.

1903 Die erfolgreiche Anfangszeit ermöglicht den Umzug in einen Neubau in der Schönfeldstr. 16

1919 Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli, später Papst Pius XII, überreicht dem Sanitätsrat Dr. Jochner die hohe päpstliche Auszeichnung Comptur des St. Gregorius Ordens.

1929 In Ihrem gemeinsamen Testament geben Dr. med. Guido Jochner und seine Frau Olga, geborene Gräfin von Tattenbach, der Privatklinik Josephinum die Form der Guido und Olga Jochner’schen Stiftung.

1932 Tod von Dr. Jochner. Der Urologe Universitätsprofessor Dr. med. Ludwig Kielleuthner übernimmt die ärztliche Leitung und den 1. Vorstand der Stiftung.

1934 Erweiterung des Josephinums durch den Erwerb der Schönfeldstr. 18 und 20, umfassende Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen werden durchgeführt.

1939 Bundesverdienstkreuzträgerin Oberin Sr. M. Mansuetta ist es zu verdanken, dass das Josephinum während und nach dem Kriege seine Tätigkeit weiterführen konnte.

1945 Teilweise Zerstörung des Josephinums durch Abwurf von Brandbomben im Februar.

1963 Der Chirurg Dr. med. Gabriel Mayer übernimmt die ärztliche Leitung und den 1. Vorsitz der Stiftung. Er erzielt die Anerkennung der Gemeinnützigkeit.

1966 Neubau von zwei Privatkrankenstationen durch den Architekten Jac Lehner und Firma Späth-Bau, initiiert von Dr. Mayer.

1971 Umbau des Küchentraktes

1976 Die Klinik wird im Bayerischen Krankenhausbedarfsplan verankert und somit ist die Voraussetzung für staatliche Förderung gesichert. Das Josephinum wird in den Folgejahren saniert. Neben der staatlichen Förderung wird das Josephinum durch ein finanzielles Engagement der Stiftung getragen. Damit wird der Stifterwillen nach gehobener medizinischer und pflegerischer Ausstattung umgesetzt.

1986 Einrichtung einer orthopädischen Belegabteilung.

1990 Das Kuratorium der Stiftung wählt Herrn Priv.-Doz. Dr. Reinhard Aigner, Orthopädischer Belegarzt der Klinik, zum Vorstand und Vorsitzenden des Kuratoriums und als Ärztlichen Leiter.

1996 Kooperation mit einer Radiologischen Praxis mit Großgeräten CT und MR.

2010 Neugestaltung des Eingangsbereichs [Architekturbüro Horch]

2012 Gründung einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft [gAG]

2013 - 2016 umfangreiche Renovierungsmaßnahmen der Bettenstationen

2018 wird das Josephinum 125 Jahre alt