Klinik Josephinum

Nach 100 Jahren geht eine Ära zu Ende

18. März 2017

Nach 100 Jahren geht eine Ära zu Ende

Die Vinzentinerinnen der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz v. Paul, Mutterhaus Augsburg, die seit der Gründung der Klinik Josephinum im Jahr 1893 in der Krankenpflege, der Hauswirtschaft und für die Seelsorge zuständig waren, werden ins Mutterhaus Augsburg zurückgerufen.

Über 120 Jahre begleiteten die Vinzentinerinnen die Klinik Josephinum und bildeten den Mittelpunkt der Krankenbetreuung. Laut Testament des Stifters und der Satzung der „Dr. Guido und Olga Jochner´schen Stiftung“ gehörte stets ein Mitglied des Mutterhauses Augsburg dem Stiftungskuratorium an. Die Schwestern gewährleisteten Kontinuität und Toleranz. Sie sorgten für ein Gefühl der Sicherheit bei Patienten und Mitarbeitern unter Wahrung der völligen Freiheit in der Weltanschauung. Es herrschte stets eine gute Atmosphäre und es war ein harmonisches Zusammenleben.

Das heutige Josephinum steht für eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung und Betreuung: Das Leitbild der Stiftung stellt immer den Menschen selbst – überkonfessionell – und damit dessen körperliches und geistiges Wohlergehen in den Mittelpunkt und hat trotzdem alle Entwicklungen der modernen Zeit mitgemacht, unter anderem auch durch eine Strukturänderung durch die Wahl der Unternehmensform als gemeinnützige AG.

Die Klinik Josephinum hat keine wirtschaftlichen Sorgen. Steigende Patientenzahlen und volle Belegung über weite Zeiträume des Jahres und ein hohes Maß an Mitarbeiterzufriedenheit belegen die Attraktivität der Klinik.

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